KDA

Feldgottesdienst mit streikenden Arbeitern

Sich öffnen und bereit sein für Veränderungen

Auf den ersten Blick schien es ein traditioneller Barbaragottesdienst am zweiten Advent zu sein. Doch vor dem Hintergrund, dass nun das Ende des Deutschen Steinkohlenbergbaus Realität ist, hatte hatte sich Trauer und Wehmut bei den Besuchern des ökumenischen Gottesdienstes an diesem Sonntag in der evangelischen Kirche in Walsum Aldenrade eingestellt.

Sehr Einfühlsam waren Ansprache und Predigt. Wichtig sei der Zusammenhalt zwischen den Menschen und der Zusammenhalt unserer Religionsgemeinschaften. Besonders in einer Zeit der schnelllebigen Veränderungen in unserer Welt. Je größer die Gemeinschaften und Ihr Zusammenhalt sei, umso mehr Kraft gehe von ihnen für die Menschen aus.

Pfarrer Austen Peter Brand rief dazu auf, sich zu öffnen und bereit sein für Veränderungen, bereit sein für neues zu Denken, in die Zukunft zu schauen und weiter zu gehen. Das könne man von den Bergleuten lernen.

Der Knappenverein Walsum sieht im Barbaragottesdienst eine wichtige Aufgabe in seiner Traditionsarbeit und möchte ihn langfristig fortführen.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Aldenrade das traditionelle Beisammensein der Knappen statt. Professor Dr. Jacob aus Dinslaken hielt in diesem Jahr die Festrede anlässlich des Walsumer Barbaratags.

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Losung für Montag, den 20.05.2019

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