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Feldgottesdienst mit streikenden Arbeitern

Wenn zufällig ausgewählte Menschen Demokratie gestalten

Kann der Bürgerrat Demokratie ein Modell sein für mehr Bürgerbeteiligung und Partizipation auch auf kommunaler Ebene? Kann insbesondere das Losverfahren dazu beitragen, mehr Bürgerinnen und Bürger für die politische Teilhabe zu interessieren und zu gewinnen? Wie können Bürgerräte zu einem verbindlichen Instrument der politischen Gestaltung werden?

Darüber berichten zwei Teilnehmerinnen am Bürgerrat Demokratie.

Eine Veranstaltung In Kooperation mit dem „W - Zentrum für urbanes Zusammenleben“

Referentinnen:

Susanne Dirkner, Petra Koronowski, Dortmund

Termin:

Dienstag, 25. August 2020, 18.30 Uhr

Ort:

Das W – Zentrum für urbanes Zusammenleben, Wallzentrum, Neuer Wall 24, 47441 Moers

Begrenzte Teilnehmendenzahl - Anmeldung unbedingt erforderlich!

Information und Anmeldung:

KDA Duisburg-Niederrhein Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg Tel.: 0203 29513170 kda@kirche-duisburg.de

Hintergrund:

Wenn zufällig ausgewählte Menschen Demokratie gestalten – das Modell Bürgerrat

Mehr Demokratie e.V. und die Schöpflin Stiftung haben gemeinsam mit den unabhängigen Prozessbegleitungs-Instituten nexus und IFOK einen Bürgerrat zum Thema Demokratie organisiert.

Mit diesem für Deutschland bisher einmaligen Modell-Projekt haben per Zufallsauswahl in einem Losverfahren ermittelte Menschen in enger Anbindung an die Politik Lösungen zur Stärkung und Weiterentwicklung unserer Demokratie erarbeitet.

Der „Bürgerrat Demokratie“ hat einen Querschnitt der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland - gerade auch mit Menschen, die sich sonst nicht im politischen Feld zu Hause fühlen - an einen Tisch gebracht:

Was muss sich ändern, damit das Vertrauen in die Demokratie wieder wächst? Sollte die parlamentarisch-repräsentative Demokratie durch weitere Elemente ergänzt werden?

In einem geschützten Raum konnten diese wichtigen Fragen diskutiert und konkrete Vorschläge erarbeitet werden.

Die Teilnehmenden bekamen durch Treffen mit Expertinnen und Experten alle notwendigen Informationen, so dass alle auf dem gleichen Wissensstand waren. Dafür wurden die unterschiedlichsten Menschen aus der Praxis, aus Politik und Wissenschaft, aus den Medien oder von Verbänden ausgewählt.

Die teilnehmenden, zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger haben sich mit unterschiedlichen Meinungen zu möglichen Ergän-zungen und Weiterentwicklungen der parlamentarischen Demokratie auseinandergesetzt.

Die Teilnehmenden des Bürgerrats trafen sich im September 2019 zweimal zwei Tage lang. Sie kamen als Plenum von rund 160 Menschen zusammen, erhielten alle notwendigen Informationen und debattierten dann in kleinen Gruppen, zu denen weder die Fachleute, noch Medien oder Politik Zutritt hatten. Die Ergebnisse wurden schließlich wieder im Plenum zusammengetragen und abgeglichen.

Die Ergebnisse des Bürgerrats wurden in einem Bürgergutachten zusammengefasst. Am Tag für die Demokratie am 15. November 2019 wurde das Gutachten des Bürgerrats der Öffentlichkeit und der Politik vorgestellt, diskutiert und an den Bundestagspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble übergeben.

Ein Erfolg: Der Ältestenrat des Deutschen Bundestages hat am 18. Juni 2020 einen losbasierten Bürgerrat beschlossen, der ein Gutachten zur Rolle Deutschlands in der Welt vorlegen soll. Mit diesen Empfehlungen sollen die Fraktionen eine zusätzliche Grundlage haben, um politische und regulatorische Ideen und Programme weiter zu entwickeln.

So erreichen Sie uns

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Das ganze Programm des Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge – auf einen Blick.

Losung für Freitag, den 25.09.2020

Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben; sie werden nicht straucheln.
Psalm 119,165

Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit.
Kolosser 3,16

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