KDA

Feldgottesdienst mit streikenden Arbeitern

thyssenkrupp Steel Europe strebt die vollständige Umstellung auf eine klimaneutrale Stahlerzeugung an

Der Klimawandel ist die größte Gefahr, der sich die Menschheit derzeit stellen muss. Wenn Politik und Wirtschaft nicht in der Lage sein werden, die Welt auf einen neuen Kurs zu bringen, werden die menschlichen, ökonomischen und ökologischen Kosten des Klimawandels bald untragbar sein. Die Antwort der heutigen Generationen wird unsere Zukunft entscheiden.

Als einer der ersten Stahlhersteller in Europa hat thyssenkrupp Steel Europe mit dem Jahr 2050 ein konkretes Datum für die vollständige Umstellung auf eine klimaneutrale Stahlerzeugung festgelegt. Das Unternehmen verfolgt dabei sowohl die Vermeidung von CO2 durch den Einsatz von Wasserstoff anstelle von Kokskohle als auch die Nutzung von CO2 durch die Umwandlung von Emissionen in Basisstoffe für die Chemieindustrie.

Das Unternehmen setzt sich damit an die Spitze einer Entwicklung, die seit einigen Jahren die gesamte Branche erfasst: der Trend zur wasserstoffbasierten und damit klimaneutralen Stahlherstellung.

Vor diesem Hintergrund luden der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt Duisburg-Niederrhein und das Europe Direct-Informationszentrum der Stadt Duisburg zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Klima und Stahl“ ins Ausbildungszentrum der thyssenkrupp Steel Europe AG ein.

Die Fragen, die sich stellten, lauteten: wie kann es der energieintensiven Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen gelingen, bis 2050 weitgehend klimaneutral zu produzieren, dabei aber ihre hohe Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten? Was sind die Erwartungen an die Politik oder die EU-Kommission und was können Land und EU tun?

In der von Mario Mais vom Studio 47 moderierten Veranstaltung standen als Podiumsgäste Jochen Pöttgen / Leiter der Regionalvertretung der EU-Kommission in Bonn, Michael Theben / Abteilungsleiter Klimaschutz, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Gerrit Riemer / Head of Governmental and Corporate Affairs Communications bei thyssenkrupp Steel Europe als Informations- und Diskussionspartner zur Verfügung.

Rund hundert Veranstaltungsteilnehmer verfolgten die Diskussionsbeiträge und informierten sich aus erster Hand zu zahlreichen Fragen in Bezug auf die Perspektiven energieintensiver Industrie, insbesondere der Stahlerzeugung, im Zusammenhang mit der Klimaentwicklung.

So erreichen Sie uns

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)
Duisburg-Niederrhein
Am Burgacker 14-16
47051 Duisburg
Tel: 0203 / 2951-3170
Fax: 0203 / 2951-4173
kda@kirche-duisburg.de

Das ganze Programm des Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge – auf einen Blick.

Losung für Donnerstag, den 21.11.2019

Siehe, ich, der HERR, bin der Gott allen Fleisches, sollte mir etwas unmöglich sein?
Jeremia 32,27

/Paulus schreibt:/ Dem, der euch stärken kann gemäß meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus, dem einzigen und weisen Gott, sei durch Jesus Christus Ehre in Ewigkeit!
Römer 16,25.27

EKiR-Aktuell

Weitere News finden Sie auf der Homepage der Evangelischen Kirche im Rheinland